Nachhilfe

Worum geht es?

  • Die klassische Nachhilfe findet als Einzelunterricht statt.

Was sind die Ziele?

  • Punktuelles Problemlösen bei Stofflücken, bzw. bei verpasstem Stoff.
  • Individuelles Aufarbeiten bzw. Nacharbeiten des Unterrichtsstoffs.
  • Zielgerichtete Arbeit auf eine Prüfung hin.
  • Verringerung einer Lernschwäche (Arbeitstechnik, Konzentration).
  • Als "Feuerwehr" akute Probleme anpacken.
  • ggf. Langzeitbetreuung zur Gewinnung von Sicherheit in Stoffkenntnis und gegen Prüfungsangst.

Wie funktioniert es?

  • Die Eltern melden ihr Kind an. Das kann telefonisch erfolgen (Sekretariat 056 633 28 57), per Brief oder per E-Mail. Notwendig ist die Angabe des Faches, eine Problembeschreibung und welche Ziele zu erreichen sind.
  • Wir suchen eine geeignete Lehrkraft, wenn wir die Zielsetzung für realistisch halten. Wundersame Lernfortschritte und Blockadelösungen innerhalb einzelner Lektionen sind nie realistisch. Bei solchen Zielsetzungen lehnen wir ein Mandat ab, weil es Unterricht, Lehrer und Schüler überfordert. In der Regel fehlen die Grundlagenkenntnisse bei einem Schüler, welche nebst der Unterrichtsbegleitung und Prüfungsvorbereitung oft zusätzlich aufgearbeitet werden müssen. Es ist ebenso die Regel, dass selbst nach Beginn der Nachhilfe zuerst ein Tal durchschritten werden muss, bis sich der Erfolg dauerhaft einstellt.
  • Es wird ein fixer Termin für eine Lektion (evtl. eine Doppellektion) innerhalb einer Schulwoche vereinbart.
  • Andere Zeitabstände zwischen zwei Lektionen sind möglich, z.B. eine Lektion alle zwei Wochen oder 2 Lektionen pro Woche,
  • Ein Rhythmus von zwei Wochen ist nur selten sinnvoll. Je nach Fach sind nämlich in einer Kurslektion bis zu 5 Lektionen Schulstoff zu bearbeiten. Ist der in der Schule behandelte Unterrichtsstoff nur ungenügend hängen geblieben, wird selbst diese Zeit manchmal knapp.
  • Der Beginn mit einem Kurs ist jederzeit möglich, das Ende auch. (Meistens wird quartalsweise gebucht.)
  • Der Termin kann nur mittels Absprache zwischen Eltern (Stundenplan, weitere Aktivitäten des Kindes), Lehrkraft (eigene Terminplanung) und Sekretariat (Verfügbarkeit der Zimmer) gefunden werden. Eine einseitige Terminübermittlung ist nicht möglich. Terminabsprachen laufen normalerweise über das Sekretariat.
  • Eine rechtzeitig angekündigte Absenz wird nicht verrechnet. Normalerweise wird für die ausgefallene Lektion einvernehmlich ein geeigneter Ersatztermin gesucht.
  • Sollte eine Absenz nicht angekündigt sein, werden noch während der Lektion die Eltern telefonisch und/oder per E-Mail in Kenntnis gesetzt. Die Kosten können in diesem Fall nicht rückerstattet werden.

Rahmenbedingungen:

  • Keine besonderen.

Unterrichtsform:

  • Eine Lehrkraft unterrichtet den Schüler während mindestens 45 Minuten. Sie leitet dabei den Unterricht, erklärt den Stoff, erklärt Aufgaben, repetiert, sucht im Gespräch Wissenslücken und arbeitet die Systematik des Stoffs auf.
  • Es wird darauf geachtet, dass es sich dabei immer um dieselbe Lehrkraft handelt.
  • Es werden meistens Hausaufgaben aufgegeben, welche aus Zeitgründen oft nicht in der nächsten Kurslektion korrigiert werden können. Hier sind die Eltern gebeten, anhand der oft ebenfalls ausgeteilten Lösungen zu überprüfen, ob die Aufgaben gemacht worden sind.
  • Über jede Lektion wird ein Protokoll verfasst und an die Eltern (meist per E-Mail) zugestellt. Im Protokoll wird festgehalten, welche Themen bearbeitet worden sind, welche Probleme es gegeben hat, wie gut die Schüler mitgemacht haben, welches die Aufgaben sind, usw. So erhalten die Eltern jederzeit einen Einblick in die Lektion.

Unterrichtsthemen:

  • Die Lehrkraft repetiert den im Unterricht behandelten Stoff und sucht dabei im Gespräch oder schriftlich Wissenslücken bei den Schülern. Sie erarbeitet ein individuelles Programm dazu. Dabei werden die Unterlagen aus dem Schulunterricht und die Lehrmittel als Leitlinien eingesetzt und oft mit zusätzlichem Übungsmaterial ergänzt.
  • Das zu behandelnde Thema kann auch von den Schülern oder Eltern vorgegeben werden. In diesem Fall ist eine Mitteilung mindestens einen Tag im Voraus unerlässlich.
  • Vor anstehenden Prüfungen wird in der Regel der Prüfungsstoff aufgearbeitet. Dies ist meistens verbunden mit einer Repetition von verpasstem oder zuwenig gefestigtem Stoff.
  • Es können darüber hinaus spezielle Nachhol- oder Aufarbeitungskurse durchge-führt werden. welche nicht den laufenden Unterricht begleiten (z.B. Sprachkurse, Nacharbeiten von Lücken aus Stufen- oder Schulübertritten). Die Programme dazu werden individuell zusammengestellt. In solchen Fällen ist mit einer erhöhten Aufgabenmenge für die Schüler zu rechnen.

Und für den Schüler?

  • Die Lernumgebung ist intensiv. Der Beschäftigung mit dem Stoff lässt sich nicht ausweichen. Dadurch lässt sich nicht nur verpasster Stoff intensiv und zügig nachholen, son-dern auch Konzentration üben. Lücken werden zügig aufgedeckt und geschlossen.
  • Die Situation, einem Nachhilfelehrer gegenüber zu sitzen, wirkt meistens auch passiv motivierend: Der Schüler gibt Rechenschaft ab über seinen Einsatz für Schule und Aufgaben im Laufe der Woche. Das entlastet als Nebeneffekt oft die familiäre Kommunikation.
  • Die Situation verhindert unerwünschte Ablenkung weitgehend und dient damit als Vorbild für die manchmal notwendige Änderung der Lernumgebung zu Hause.

Wer ist angesprochen?

  • Bezirksschüler, Sekundarschüler, Realschüler, Primarschüler, Kantischüler, Berufsschüler, KV-Schüler mit oder ohne Berufsmatura.

Für wen eignen sich Kurse?

  • Schüler mit Schwächen in einem Fach und/oder einem Notenproblem.
  • Schüler, welche dauerhafte Sicherheit in einem Fach erhalten wollen.
  • Schüler, welche schnell ablenkbar sind und Konzentrationsschwächen haben.
  • Schüler mit bekannten Leistungs- und Motivationsschwankungen.
  • Schüler mit geringem Selbstvertrauen in einem Fach.

Welche Fächer sind möglich?

  • Mathematik, Französisch, Deutsch, die meisten anderen Schulfächer.

Was gilt es zu beachten?

  • Die Verlängerung der Nachhilfe zu einer längeren Lektionsreihe ist möglich. Dadurch ist eine individuelle Betreuung gesichert. Anhand der Lektionsprotokolle und der Einschätzung der Lehrkraft können besondere Probleme (z.B. grosse Stofflücken, Schwächen in der Arbeitstechnik oder Konzentrationsfähigkeit) erkannt und verbessert werden. Grosse Lernschwierigkeiten und Stofflücken können bei einer geringen Zahl Lektionen nicht verbessert werden.

Wann ist Kursbeginn?

  • Jederzeit. Die Zahl der Lektionen richtet sich nach den Wünschen und Zielsetzungen der Eltern.

Wie teuer ist es?

  • Für Primarschüler: Fr. 55.- p.L.
  • Für Oberstufenschüler: Fr. 66.- p.L.
  • Für Kantischüler: Fr. 66.- p.L.

Bedingungen:

  • Anmeldung und Begleichung der Kursgebühr erfolgen im Voraus.
  • Der Anmeldung ist ein Stundenplan beizulegen.
  • Auf Wunsch kann die Nachhilfe auch in einen Kleingruppenkurs umgewandelt werden.
  • Eine genaue Angabe von verwendetem Lehrmittel, zusätzlichem Unterrichtsmaterial, aktuellem Stand (z.B. Thema, Seitenzahl) ist für einen zügigen Einstieg in eine Lektionsreihe unabdingbar.